Wie entstehen Nahrungsmittelunverträglichkeiten?

Nahrungsmittelunverträglichkeit

Die Nahrungsmittelunverträglichkeit hat in den letzten Jahren ständig zugenommen. Der Grund einer festgestellten Nahrungsmittelunverträglichkeit ist auf eine bessere Diagnostik zurückzuführen, wobei bestimmte Lebensmittel herausgefiltert werden. Auf der anderen Seite ist die Ursache auch in unserer Ernährung zu sehen. Die Leute greifen in den Regalen der Supermärkte immer mehr zu Fertigprodukten, in welchem eine Menge an Zusatzstoffen enthalten ist. Kaum ein Mensch macht sich die Mühe, die Liste der Zusatzstoffe durchzulesen. Einige der Zusatzstoffe haben eine negative Wechselwirkung und führen bei einigen Menschen zu einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Dies soll nicht heißen, die diese Zusätze gleich gefährlich sind, doch einige Nutzer vertragen einige Zutaten einfach nicht.

Die Symptome

So eine Nahrungsmittelunverträglichkeit kann jeden Menschen treffen, dass er plötzlich bestimmte Lebensmittel nicht verträgt. Die Beschwerden äußern sich bei jedem Menschen anders. Es ist nicht immer einfach zu ermitteln, welches Lebensmittel die Nahrungsmittelunverträglichkeit herbeiführt. Durch Versuch und Irrtum kann die auslösende Substanz selbst ermittelt werden, schneller geht es allerdings beim Arzt. Hier kann sehr schnell festgestellt werden, durch welche Inhaltsstoffe in den Speisen die Nahrungsmittelunverträglichkeit herbeigeführt wird.
Symptome der Nahrungsmittelunverträglichkeit können in folgender Form in Erscheinung treten:

• Verstopfung oder Durchfall
Bauchschmerzen
• Husten und Heiserkeit
• Asthma
• Hautausschläge
• Depressionen
• anaphylaktischer Schock

Neben harmlosen Erscheinungen kann eine Nahrungsmittelunverträglichkeit auch eine lebensbedrohliche Situation herbeiführen. Sehr bekannt unter der Bevölkerung ist die Laktoseintoleranz, wobei die betroffenen Menschen den enthaltenen Milchzucker nicht vertragen. Beim Kauf von Milchprodukten muss auf laktosefreie Getränke geachtet werden. Auch einige Lebensmittel enthalten Laktose, welche einige Menschen nicht verzehren dürfen. Viele Personen haben eine Nahrungsmittelunverträglichkeit beim Essen von Nüssen. In schlimmen Fällen kann nach wenigen Sekunden Atemnot auftreten, wo nur noch der Notarzt helfen kann.

Auslösende Faktoren

Das erstaunliche an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit ist, dass in mehreren Fällen eigentlich gesunde Produkte dieses Problem auslösen. So können beispielsweise Obst und Gemüse zu gesundheitlichen Beschwerden führen. Auch Milch, Eier, Soja, Weizen und verschiedene Gewürze können der Grund sein, warum einige Menschen allergisch reagieren.

Wichtig ist, dass sich die Betroffenen beim Verzicht einiger Produkte ausgewogen ernähren. In vielen Fällen gibt es Ersatzstoffe, welche dafür sorgen, dass auf dem Speiseplan wichtige Vitamine nicht fehlen. Patienten, bei welchen es zu einem anaphylaktischen Schock kommen könnte, müssen immer ein Notfall-Set bei sich führen. Das gefährliche bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit ist, dass Spuren auch in anderen Lebensmitteln vorhanden sein können, was nicht auf einer Verpackung zu lesen ist. Einer besonders großen Gefahr setzten sich betroffene Menschen aus, wenn in einer Gaststätte oder bei Freunden gegessen wird. Hier ist nicht immer genau bekannt, welche Zusatzstoffe bei der Zubereitung einer Speise verwendet wurden.

Die Vorbeugung

Einer Nahrungsmittelunverträglichkeit kann leider nicht vorgebeugt werden. Nur bei bestehender Erkrankung kann etwas dagegen getan werden, indem auf bestimmte Lebensmittel verzichtet wird. Einige Allergene können durch Erhitzen oder Säuern der Nahrungsmittel zerstört werden. In den meisten Fällen muss einfach auf die auslösenden Substanzen verzichtet werden. Wird darauf sehr gut geachtet, so können diese Menschen ein ganz normales Leben führen.

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