Magenkrämpfe – Ursachen und Therapien

Bei Magenkrämpfen handelt es sich um ausgesprochen starke und sehr plötzlich auftretende Schmerzen im Bereich des Magens, die viele Ursachen und Auslöser haben können. Hierfür kommen eine Gastritis, Magen-Darm-Infektionen oder auch schlimmere Erkrankungen wie Magenkrebs oder Magengeschwüre infrage. Auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien können Magenkrämpfe auslösen.

Wenn Magenkrämpfe vereinzelt auftreten und rasch wieder vergehen, kann man sich mit einer Reihe von Hausmitteln meist recht effektiv helfen. Sollten die Krämpfe jedoch andauern und häufig, oder in Kombination mit anderen Symptomen wie Fieber, Durchfall oder Erbrechen auftreten, so sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Die Magenkrämpfe an sich sind keine Erkrankung sondern ein Symptom, aber sie können in schweren Fällen von einem Arzt medikamentös behandelt werden und ihrer Ursache sollte unbedingt auf den Grund gegangen werden.

Magenkrämpfe können in ihrer Intensität sehr schwankend sein. Die Schmerzen können anschwellen und wieder nachlassen und auch zeitweise in die Brust und den Rücken ausstrahlen.

Auch Menschen mit einem hohen Stresspegel, die aufgrunddessen unter häufigen Verdauungsproblemen leiden, können oft Magenkrämpfe haben. Stress verursacht eine Ausschüttung der Hormone Kortisol, Adrenalin und Noradrenalin. Nahrungsmittel, die z. B. Vitamin C und E und Provitamin Betacarotin, Spurenelemente und Folsäure enthalten, wirken dem entgegen. Zur Vorbeugung ist es sinnvoll, auf Dinge zu verzichten, die den Magen zusätzlich reizen, wie beispielsweise Nikotin, Alkohol und übermäßig fette und scharfe Speisen. Um Magenkrämpfe zu vermeiden,  können Sie mit diesem Nährstoffrechner prüfen, ob sie zu schwer und fett essen.

Bei selten auftretenden Magenkrämpfen und wenn eine schwerwiegende Erkrankung ausgeschlossen werden kann, können verschiedene einfache Mittel helfen wie beispielsweise Wärme. Die Wärme sorgt dafür, dass die Muskeln sich aufgrund besserer Durchblutung entspannen. Daher kann eine Wärmflasche oder ein warmes Kirschkernkissen, das auf den Bauch gelegt wird, rasch Abhilfe schaffen.

Auch verschiedene Sorten Kräutertee können Magenkrämpfe lindern. Hier sind besonders Kamille, Pfefferminze, Fenchel und Süßholzwurzel hervorzuheben. Sie wirken entkrampfend und teilweise entzündungshemmend. Auch die regelmäßige Einnahme von Kümmel und Ingwer kann helfen, besonders dann, wenn es infolge von Magenkrämpfen zu Problemen mit der Verdauung oder zu einer Reizung der Magenschleimhaut kommt.

Wenn die Krämpfe anhalten und ein Arzt aufgesucht wird, so hängt die weitere Behandlung davon ab, welche Ursache der Arzt für die Magenkrämpfe findet.

 

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