Laktoseintoleranz und ihre Folgen

Laktoseintoleranz

 

In den vergangenen Jahrzehnten kommt es immer häufiger vor, dass Ärzte ihren Patienten mitteilen, dass diese an einer Laktoseintoleranz leiden und von nun an ihre Ernährung drastisch verändern müssen. 

Hindernisse und Leidensdruck

Die Patienten finden häufig gar nicht den Zusammenhang von ihrem Essen und den anschließenden Magen-Darm-Beschwerden. Sie gehen zu einem Arzt, weil sich ihre Beschwerden auch auf Dauer nicht verbessern, egal, was sie dazu auch versuchen. Sie ernähren sich wie gehabt weiter und leiden weiter unter den Beschwerden. Schlimm wird es für sie, wenn sie bei anderen Leuten eingeladen sind, dort auch normal essen und sie dann wegen ihrer Beschwerden den Besuch beenden müssen.

Der Weg zum Arzt

Die meisten belastet diese Situation dann häufig so arg, dass sie schließlich doch den Weg zu einem Internisten finden. Der kann durch einen Test recht schnell herausfinden, dass der Betroffene unter einer Laktoseintoleranz leidet. Er geht dann mit dem Patienten die Lebensmittel durch, auf die dieser von nun an verzichten muss, da sich der Zustand sonst von alleine nicht verbessern wird. Die Patienten müssen von nun an lernen, welche Lebensmittel für sie noch in Frage kommen, denn häufig sind in Zutaten oder Gerichten auch Laktosespuren enthalten, die dann erneute Beschwerden bei dem Betroffenen auslösen können.

Symptome der Laktoseintoleranz

Die Intoleranz zeigt sich immer dann, wenn der Dickdarm versucht, Milchzucker zu verdauen. Doch stattdessen entwickelt der Darm Blähungen, die sehr schmerzhaft für den Betroffenen sein können. Zusätzliche Symptome können Bauchkrämpfe, Übelkeit und Erbrechen sowie Durchfall sein. Das beeinträchtigt den Patienten natürlich sehr und entwickelt einen hohen Leidensdruck. Weiter können allerdings auch Störungen wie depressive Verstimmungen, Schlafstörungen, Akne oder Schweißausbrüche auftreten. Hier hilft nur eine tatsächliche Distanz zu Milchprodukten jeder Art. Wenn man die Symptome immer noch nicht ernst genug nimmt, kann es im schlimmsten Fall dazu kommen, dass auch alle anderen Nährstoffe nicht mehr problemlos aufgenommen und verdaut werden können.

Laktoseintoleranz und ihre Behandlung

Die Patienten müssen wegen der Laktoseintoleranz ihre Ernährung nun ändern, Milchprodukte jeglicher Art sind verboten. So müssen sie sich von nun an Milchersatzprodukte kaufen, hier gibt es bereits extra Lebensmittel, die Laktosefrei sind. Sojamilch oder Getreidemilch sind ein paar Beispiele. Man kann sie natürlich geschmacklich immer noch verändern, bis man sich an diese Milch gewöhnt hat. Käse, Butter, Schokoriegel, überall ist Milch enthalten. Hier hilft wirklich nur noch ein strenger Ernährungsplan, bis man die einzelnen für den Betroffenen verbotenen Lebensmittel heraus gefunden hat. Vielleicht können sich die Patienten im Internet auch mit anderen Menschen mit einer Laktoseintoleranz unterhalten und sich gegenseitig Tipps geben, was man sonst noch tolles Laktosefreies kochen kann und darf.
Die Patienten können nun aber etwas befreiter einkaufen gehen, da seit 2005 eine Laktose Kennzeichnungspflicht besteht und so keine verstecke Laktose mehr in den Lebensmitteln sein darf.

Ein Kommentar

  1. Florian Ams sagt:

    Mir hat eine Ernährungsumstellung sehr geholfen. Zwar kann ich nicht immer auf würzigen Käse verzichten, aber es gibt ja zum Glück auf Laktase-Tabletten.